Online-Foren als Gemeinschaft auf Zeit

Gut die Hälfte aller Menschen sind Frauen. Ich brauche also nur vor die Tür zu gehen, um welche zu treffen. Wieso gibt es dann so viele Online-Foren, Social Networks und Internetgruppen für Frauen, gerade für Frauen mit Kindern? Vermutlich weil sich Menschen mit einem gemeinsamen Thema gern zusammenschließen. Sich austauschen. Bestätigung suchen. Oder Ablenkung. Da kommt es dann vor, dass sich zwanzig Mütter an Diskussionen beteiligen zu Fragen wie „Was essen eure 9 Monate alten Babys so den ganzen Tag?“ oder „Was zieht ihr eurem Kind heute für draußen an, 16C?“.

Dazu hätte ich weder Lust noch Muse.  Viel lieber tausche ich mit mit meinen alten Freundinnen, ehemaligen Kolleginnen oder Mit-Studentinnen aus, für die – neben Familie und Job –  zu wenig Zeit bleibt. Mit dem Thema „working mums“ traf ich bei einigen von Ihnen einen Nerv, und verbrachte so endlich wieder gedanklich und per Mail und Telefon Zeit mit gerade den Freundinnen, denen es ähnlich ging. Oder ganz anders. Ich kenne sie alle schon viele Jahre und weiß genau, wie sie „vorher“ waren, bevor die Mutterhormone zuschlugen und Kinder das Leben auf den Kopf stellten. Ein unschätzbarer Vorteil, wenn ihr mich fragt. Und was ich meinen Kinder anziehe, kann ich ganz gut selbst entscheiden, dafür brauche ich kein Online-Forum.

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