Mehr weibliche Unternehmensbosse

gibt es weltweit zu vermelden, diese Nachricht ging heute durch die Medien. Sie bezieht sich auf frisch veröffentlichte  Zahlen der US- Organisation «Corporate Women Directors International“.

Woran es liegt? Hauptsächlich wohl an den Frauenquoten, die sich einige EU-Länder verordnet haben. In Spanien stieg der Anteil weiblicher Chefs seit 2004 um 2%, in Frankreich kletterte die Quote gar um 7%. Wäre ja auch schlimm, wenn so eine Quote keinen Erfolg zeigen würde. Fakt ist: Es gibt viel mehr befähigte Frauen, als wir heute an den Unternehmensspitzen sehen. Doch viele davon wollen sich nicht nachsagen lassen, den Job aufgrund einer Quotenregelung bekommen zu haben. Mir würde es genau so gehen. Statt einer gesetzlichen Quote sind andere, nur scheinbar weniger drastische, Schritte nötig, um Frauen – und Männern – den Weg zur Vereinbarkeit von Job und Privatleben zu ermöglichen. Zum Beispiel muss der Mythos weg, das befördert wird wer abends am längsten im Büro sitzt. Wie sagte meine Freundin Karin kürzlich? „Da sind wir modernen Menschen rund um die Uhr vernetzt und immer erreichbar – aber Jahrzehnte entfernt von Telearbeit als anerkannter Arbeitsform“. Doch wie viele Unternehmen gehen diese Schritte freiwilligSteiniger Weg zur Frauenquote? Wenn sie die Menschen zum Umdenken bewegt, ist eine Quote sicher nicht ganz verkehrt.

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Eingeordnet unter Familienfreundlich?!, Frau und Job, Politik

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