Treibgut auf der Frankfurter Buchmesse

Buchmesse Frankfurt – ein Mekka der Fans von gedruckten, gepressten oder digitalisierten Worten. Und ich mittendrin – juhu! Mit einem Besuch der Frankfurter Buchmesse habe ich seit Jahren „geliebäugelt“, jetzt war ich ganz einfach dort. Im Nachhinein fragt man/frau sich ja manchmal, warum sie etwas nicht schon lange getan hat. Oder geht das nur mir so? Ich bin wohl endlich hingefahren, weil mein erstes eigenes Buch bald erscheinen soll und ich mir den „Bücherzirkus“ aus der Nähe betrachten wollte. Obwohl ich Menschenaufläufe sonst lieber meide, war es wunderbar. Wie ein Schwamm habe ich Bilder, Worte und Eindrücke in mich aufgesogen.

Blätter: Das Büchermeer sieht für jeden anders aus

Angesichts von mehr als 7000 Ausstellern, Tausenden von Veranstaltungen und einer enorm hohen Promi-Dichte fragen mich Freunde: Wie hast du deinen Tag dort geplant, um nichts zu verpassen? Sorry Leute, ich habe nicht geplant. Gleich einem Stück Treibgut auf dem Büchermeer habe ich mich durch die Hallen und das Freigelände schaukeln lassen. Um immer wieder genau am richtigen Ort zu landen: In Neuseeland (fast), bei einer Lesung, einer Verschenkaktion oder einem spannenden Vortrag. Kleines Beispiel: Das Interview mit anschließender „Frerk“-Lesung von Finn-Ole Heinrich erlebte ich life aus der ersten Reihe, weil ich im richtigen Moment am richtigen Ort war. Von ihm hatte ich vorab in der Presse gelesen, ich wollte gerne mehr über „Frerk, du Zwerg“ und den Autor erfahren. Am Vorabend meines Messebesuchs hatte nun gerade dieses Buch den Deutschen Jugendliteraturpreis 2012 in der Rubrik Kinderbuch gewonnen (was ich noch nicht wusste, denn ich war gänzlich offline bei einer Party und fuhr am nächsten Morgen in aller Frühe nach Frankfurt). Eine irrsinnige Mutmachgeschichte mit kunterbunten Wortschöpfungen. Auf dem Heimweg freute ich mich schon darauf, das Buch bald mit meinen Kindern zu lesen. Kinderbücher habe ich aber immer schon gerne gekauft, auch als ich längst kein Kind mehr war, und noch lange keine Mutter. Vielleicht bin ich doch ganz tief drinnen ein bisschen Kind geblieben.

Fortsetzung folgt…

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Eingeordnet unter Leben mit Kindern, Lustig, Reisen

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