Mit dem Baby zu Bach: Sinfonien für Säuglinge

Klassische Konzerte für Eltern mit Säuglingen kannte ich bislang nur aus Erzählungen von Schweizer Freunden, wo „Nuggi-Konzerte“ (Nuggi heißt Schnuller) beispielsweise fest ins Repertoire des  Züricher Kammerorchesters gehören.  Davon erzählt auch Reka in meinem Buch über berufstätige Mütter (Zwischen Karriere und Krabbelgruppe). Die Konzerte finden am Vor- oder Nachmittag statt, statt Stühlen werden für die Babys Matten ausgelegt, damit sie herumkrabbeln können.

Inzwischen ist der Trend auch in Deutschland angekommen, in Heilbronn, Köln, Hamburg, Weimar, Freiburg oder Passau standen bereits Babykonzerte auf dem Programm. Ich höre selbst gern klassische Musik und nehme meine Kinder inzwischen ab und zu mit ins Konzert, aber so richtig genießen kann ich die Musik oft nicht, weil ich dafür sorgen muss, dass die Kinder auch ja ruhig bleiben.  Zusätzlich zum Konzertticket immer noch einen Babysitter zu bezahlen, sprengt bei vielen jungen Paaren das Budget. Von daher ein schönes Angebot  – vorausgesetzt, man hat tagsüber die Zeit (wobei dank Elterngeld ja viele Paare ihr Kind im ersten Lebensjahr selbst betreuen). Da meine Kinder inzwischen das Kindergartenalter erreicht haben, schätze ich die Matinee-Konzerte der Württembergischen Philharmonie. Sie finden sonntags um 11 Uhr statt und dank meiner Kinder (!) bekommen wir immer noch einen Platz in der ersten Reihe, denn diese ist ausdrücklich reserviert für Familien mit Kindern.

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Eingeordnet unter Familienfreundlich?!, Leben mit Kindern, Mama international

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