Die besten Bücher 2012

meerderbücherGestern meinte eine (kinderlose) Freundin zu mir, sie mache sich endlich mal wieder einen gemütlichen Lesetag auf dem Sofa. Ich war beeindruckt. Und mir fiel ein, dass ich so etwas in grauer Vorzeit auch  gesagt und getan haben mag. Einen ganzen Tag einfach nur lesen. Könnte ich das überhaupt noch? Als Mama bin ich froh, wenn spät abends noch genug Wachheit und Muse da ist, zu lesen was ich lesen will. Doch als passionierte Bücher-Verschlingerin finde ich diese Zeit, ich horte Bücher nicht nur auf meinem Nachttisch, auch im Bad, in der Küche, in der Handtasche –  um gewappnet zu sein und in etwaigen freien Minuten sofort los zulegen mit dem Lesen. So macht es vermutlich auch Bücherwurm Mariki, denn wie anders hätte sie es geschafft, 2012 sagenhafte 114 Bücher zu vertilgen (und darüber zu bloggen unter http://buecherwurmloch.wordpress.com/). Respekt! Ganz so viele waren es bei mir nicht, aber (Achtung: Guter Vorsatz) ich habe vor, im Jahr 2013 mal mitzuzählen.

2012 habe ich nicht nur mein erstes eigenes Buch veröffentlicht, sondern auch viele Bücher und Texte gelesen, studiert, verschlungen oder gar „inhaliert“. Wenigstens eine Handvoll der Bücher, die mich dabei beeindruckt haben, möchte ich euch kurz vorstellen:

„Frerk, du Zwerg“ von Finn-Ole Heinrich: Bin auf der Frankfurter Buchmesse zufällig in seine Lesung geraten und geblieben – ein irrsinnig komisches und zugleich tiefsinniges Kinderbuch. Meine Kinder müssen mich nie zweimal fragen, ob ich es NOCH EINMAL vorlese.

„Rock your life“ von Rudolf Schenker: Ja, der Gründer und Gitarrist der Scorpions hat nicht nur ein Buch geschrieben, sondern gleich ein neues Genre begründet: Die Ratgeberbiographie. Das Vorwort stammt von seinem Kumpel Paulo Coelho. Nicht nur für Rockfans eine Wucht.

„Die Klatschmohnfrau“ von Noëlle Châtelet ist eine märchenhafte Liebesgeschichte und spielt dazu auch noch mitten in Paris. Marthe ist siebzig, Félix achtzig Jahre alt, als ihre Leidenschaft füreinander entflammt. Wunderschön webt Châtelet die Geschichte und beweist, das Liebe und Sexualität nicht in Rente gehen (müssen).

„Leben in Israel“ von Michael Borgstede habe ich zu Recherchezwecken gelesen für mein Kapitel über Galit aus Tel Aviv. Dank den großartig erzählten Geschichten lernte ich viel über ein kompliziertes Land und sein – trotz allem – äußerst lebensfrohes (und enorm kinderliebes) Volk.

Wenn man globale Geschichten sammelt, liegt es nahe, solche auch zu lesen. So reiste ich in Gedanken mit Helge Timmerberg „In 80 Tagen um die Welt“, radelte mit Tilmann Waldthaler vom „Nordkap – Neuseeland“, tauchte ein in die Wildnis Kanadas mit Sanna Seven Deers „Feuerblume“ und ruhte über Weihnachten „Unter dem Flammenbaum“, Nicola Vollkommers autobiographischem Roman über ihre abenteuerliche Kindheit in Nigeria.

Mit ganzem Herzen Mama zu sein UND Globetrotterin ist schwer vereinbar, daher bin ich froh um die wunderbaren Bücher, die mich teilhaben lassen an Abenteuern auf der großen weiten Welt. In diesem Sinne wünsche ich euch allen ein gutes neues Jahr, in dem ihr eure Träume nicht aus den Augen lasst 😉

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Ein Kommentar

Eingeordnet unter Familienfreundlich?!, Leben mit Kindern, Lustig, Mama international, Reisen

Eine Antwort zu “Die besten Bücher 2012

  1. Oh, da hast du recht – genau so mache ich es auch 😉 Und ich lese einfach unheimlich schnell, denn viel Zeit hab ich dazu nicht. Ein Buch haben wir heuer sogar beide gelesen: die Klatschmohnfrau! Das war wirklich „süß“. Alles Liebe!

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