Reisebericht: Ein wunderbarer Abend in Winterthur

Am Samstagabend war ich zu Gast im Künstlercafé „Augenblick“ in der Schweiz, meine erste Lesung außerhalb Deutschlands! Die Idee hatte meine indische Freundin, und sie hat diesen schönen Abend auch in Bildern festgehalten. (Wie ihr vielleicht erkennen könnt, war auch die „Lili-Baby“ Tasche erfolgreich im Einsatz.)

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Falls Ihr in der Nähe wohnt oder einen Besuch in Winterthur plant, kann ich dieses gemütliche „Kaffi“ in der Hohlandstrasse 1 wärmstens empfehlen: http://www.kaffee-augenblick.ch/index.php

Vor dem Eingang steht ein Brunnen, im Sommer kann man hier bestimmt schön draußen sitzen. Am Samstag waren die Temperaturen nicht so einladend (knapp über 0 Grad), dafür aber die Rosenbehälter, mit denen Silvia (die Cafébetreiberin und gute Seele des „Augenblicks“) den Treppenaufgang dekoriert hatte. Zur Lesung kamen einige ihrer „Stammgästinnen“ (ein herrliches Wort, das ich von ihr gelernt habe) aus Winterthur und auch Überraschungsgäste aus dem nahegelegenen Zürich.

Nach anfänglichem Kampf mit der Beamer-Technik warf dieser die Bilder meiner Protagonistinnen zuverlässig an die Wand, und ich erzählte: Wie das Buch entstand, wie ich die Frauen darin kennengelernt habe und wie ich selbst zu dem Thema stehe. Gemeinsam mit den Cafégästen begab ich mich auf eine Reise um den Globus, zu 20 berufstätigen Mamas in Schweden, Israel, Indien und vielen anderen Ländern. Zwischendurch und nach der Lesung entspann sich eine herzliche, lebhafte Diskussion. Zum einen ging es um die Lebenswirklichkeit von berufstätigen Eltern in der Schweiz und in Deutschland, ein großes Thema war der Vergleich zu Skandinavien. Was wünschen wir uns von den dortigen Verhältnissen, haben diese „gelobten“ Länder auch Nachteile für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, usw.?

Spannend für mich war daneben die ein oder andere Anekdote der BesucherInnen. So erzählte eine der Frauen von ihrer Kindheit auf einem kleinen Dorf nahe der Schweizer Berge. Dort war ihr Vater als weit und breit erster Hausmann (vor ca. 25 Jahren) abgestempelt und ausgegrenzt worden, weshalb sie mit ihrer Familie heute ganz bewusst in der Stadt leben will.

Auf diesem Weg möchte ich mich nochmal herzlich bedanken bei allen Beteiligten und Gästen für die freundliche Aufnahme und einen wunderbaren Abend voller spannender „Augenblicke“!

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Eingeordnet unter Frau und Job, Leben mit Kindern, Mama international, Reisen

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