Archiv der Kategorie: Wiedereinstieg Teilzeit und Motivation

Hans-Georg Nelles im Gespräch

11 Fragen an einen engagierten Vater: Hans-Georg Nelles von Väter & Karriere. Er hat das Thema Vereinbarkeit zu seinem Beruf gemacht und thematisiert zum Beispiel in seinem Blogbeitrag „Darf es auch ein bisschen weniger sein„, dass Karriere und Teilzeit kein Widerspruch sein dürfen – für Männer und Frauen. Das kann man nicht oft genug sagen und schreiben, bis es selbstverständlich wird. „Aber von alleine geht nichts, es braucht schon den Mut, diese Vorstellungen auch tatsächlich zu äußern und zu leben„, so Hans-Georg Nelles.

Hans-Georg Nelles auf der WomenPower 2012

Hans-Georg Nelles auf der WomenPower 2012

1.    Hand aufs Herz – wieso bloggst du?

Ich habe vor fast 8 Jahren angefangen zu bloggen, nachdem ich eine spannende Veranstaltung zum Thema Bloggen besucht habe und ich darin eine gute Möglichkeit gesehen habe, Väter und ihre Anliegen zum Thema zu machen und die Entwicklung, die ja just zu diesem Zeitpunkt durch die Diskussion um das Elterngeld an Dynamik gewonnen hat, zu dokumentieren.

2.    Woher nimmst du die Zeit dafür?

Das Thema Väter und väterbewusste (Personal-) Politik habe ich zu meinem Beruf gemacht und die Texte im Blog sind Ergebnis meiner täglichen Beschäftigung damit.

3.    Gibt es Dinge in puncto Vereinbarkeit, die du gerne von anderen Ländern oder Kulturen nach Deutschland importieren würdest?

Ich habe drei inzwischen erwachsene Kinder und das beste was mir „passieren“ konnte ist eine Partnerin, die Spaß am Beruf hat, gerne arbeitet und die uns so eine partnerschaftliche Aufteilung von Erwerbs- und Familienarbeit ermöglicht (hat).

4.    Ein Blick in die Zukunft: Wird es in zehn Jahren einfacher sein, in Deutschland Familie und Job zu vereinbaren? Oder machen wir eher Rückschritte?

Es wird nach dem Muster zwei Schritte vor, einen zurück verlaufen, aber ich bin der Überzeugung, dass die kommenden Väter und Mütter gute Chancen haben, ihre Vorstellungen gegenüber den Arbeitgebenden durchzusetzen. Aber von alleine geht nichts, es braucht schon den Mut, diese Vorstellungen auch tatsächlich zu äußern und zu leben.

5.    Wie sieht deiner Meinung nach die ideale Arbeitswelt aus?

Ideal sind Arbeitswelten, die zu den jeweiligen Bedürfnissen und Lebensereignissen von Männern und Frauen, Vätern und Müttern passen bzw. ihnen die Möglichkeit geben Arbeitszeiten und –orte so anzupassen, das gute Ergebnisse und Lebenszufriedenheit gleichermaßen erzielt werden.

6.    Bist  du lieber selbständig oder angestellt?

Ich habe 25 Jahre im Anstellungsverhältnis gearbeitet und bin jetzt seit fast 6 Jahren freiberuflich tätig. Ich kann mir nicht mehr vorstellen, von morgens bis abends an einem Schreibtisch zu sitzen und einer Tätigkeit nachzugehen.

7.    Stadt oder Land?

Das Land ist ein Sehnsuchtsraum, in den Städter Wünsche und Erwartungen projizieren. Ich brauch den Puls der Stadt. Manchmal ist es Berlin und der Takt ist anregend. Zur Entspannung reicht mir mein Viertel in dem DüsselDorf am Rhein.

8.    All-inclusive oder Abenteuerurlaub?

Weder noch, ich habe mir meine/ unsere Urlaube in den vergangenen 40 Jahren immer selber organisiert. Da war manches abenteuerlich, aber es war immer erholsam.

9.    Dein Lieblingsbuch?

Der Dialog, Das offene Gespräch am Ende der Diskussionen von David Bohm

10.    Körper, Geist, Seele – was ist dein Rezept, um mit dir selbst in Einklang zu kommen?

Nichts unternehmen, was diese Einheit zu sehr auf die Zerreißprobe stellt und wenn doch, laufen und anschließend in die Sauna.

11.    Angenommen eine Fee gewährt dir drei Wünsche. Was möchtest du sein, tun oder haben?

Gesundheit, Zufriedenheit und die Möglichkeit, meiner interessanten Tätigkeit möglichst lange nachgehen zu können und Wirkungen zu erzielen.

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Buchvorstellung „Wunder muss man selber machen“ von Sina Trinkwalder

 Sina Trinkwalder aus Augsburg zog Ende 2009 einen Schlussstrich unter ihr Dasein in der Werbebranche, um etwas Sinnvolles zu schaffen: Eine Näherei, in der Arbeitslose die Chance bekommen,  ökologische Bekleidung in Deutschland herzustellen. 2010 wurde Manomama geboren, ein soziales Textilunternehmen in privater Hand. Über das Abenteuer Manomama hat sie 2013 ein Buch vorgelegt. Es heißt „ Wunder muss man selber machen – Wie ich die Wirtschaft auf den Kopf stelle“.cover_SinaT

Angesichts meiner Vergangenheit musste ich dieses Buch unbedingt lesen. Ich entstamme einem schwäbischen Textilunternehmen, das nach manchen Hochs, vielen Tiefs und folglich schrumpfenden Mitarbeiter- sowie Verkaufszahlen 2008 während der Wirtschaftskrise schließlich dicht machte. Damals habe ich fieberhaft überlegt, wie wir uns durch eine Neuorientierung am Markt halten könnten. Leider gab es dieses Buch zu der Zeit noch nicht. Es hätte mir auf jeden Fall Stoff zum Nachdenken geliefert.

Bereits viele Jahre bevor wir unseren Bekleidungsbetrieb schlossen, wurde ich immer mal wieder erstaunt gefragt: „Was, euch gibt es immer noch? Die meisten Textiler haben doch längst dichtgemacht in Deutschland – billige Konkurrenz aus Asien und so“. Diesem Vorurteil wollte Trinkwalder sich nicht beugen. Mit halsbrecherischem Mut zum Risiko investierte sie in Näh- und Zuschneidemaschinen und holt arbeitslose Näherinnen von der Straße.

 

Wer bitte gründet im 21. Jahrhundert eine Textilfabrik in Augsburg?

Das Buch nimmt die Leser in 20 Kapiteln mit von der spontanen Idee über die zahlreichen Hürden bis hin zur Etablierung von Manomama mit festen Auftraggebern. Wenn ich heute bei DM einkaufe, schaue ich die bunten Stofftaschen dort an und denke mir:„Euch kenn ich doch, ihr werdet in Augsburg genäht“. Bei Manomama nämlich.

Wie ein roter Faden zieht sich Sinas Bauchgefühl durch das Buch. Wie sie Entscheidungen trifft, dürfte klassischen Unternehmensberatern einen Herzinfarkt bescheren. Dabei erweist sich ihr sozialer und betriebswirtschaftlicher Spürsinn als enorm treffsicher.

Die erzählerischen Rückblicke im Buch wechseln sich ab mit thematischen Ausflügen. In Sinas Betrachtungen wird abgerechnet mit Globalisierung, Politik, Wirtschaft und Staat. Auch scheinheilige Promis und sogar die Bio- und Ökobewegung bekommen ihr Fett weg. In „Teilhabe statt Umverteilung“ zum Beispiel bringt sie ihre Auftragskalkulation auf den Punkt: „Nennen Sie mir den Preis, der für Sie ausreichend und für mich fair ist.“

Hochleistungsrosinenpicken“ handelt von der geistigen und körperlichen Ausbeutung von Mitarbeitern, die in vielen Unternehmen zu ökonomischem Verbrauchsgut degradiert worden seien. „In unserem Land ist für jeden Menschen etwas zu tun“ setzt Trinkwalder dem entgegen. Sie glaubt nicht nur an die Bedeutung eines selbstverdienten Lebensunterhalts, sie will vor allem Menschen auf der Verliererseite des Lebens den Zugang dazu ermöglichen. Indem sie selbst Arbeitsplätze schafft.

Für ihr Engagement erhielt Sina Trinwalder bereits zahlreiche Preise und war Gast in diversen Talkshows. Sie ist verheiratet mit einem Mann, der zwischen den Zeilen sehr sympathisch rüber kommt, sich viel um den gemeinsamen Sohn kümmert und ihr den Rücken freihält für ihre Mission vom fairen Unternehmertum.

Selbstverdientes Auskommen = Selbstvertrauen und Wertschätzung

Manomama stellt möglichst solche Menschen ein, die auf dem regulären Arbeitsmarkt keine Chance (mehr) haben. „Warum machst du dir es doppelt schwer?“ wird Sina dazu im Buch von einem Lieferanten gefragt. Denn einen Textilbetrieb in Deutschland zum Laufen zu bekommen ist schon mit motiviertem Fachpersonal eine Kunst. Ihre Antwort: „Weil es um Gerechtigkeit geht. Schau, wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Das ist an sich nicht schlecht, sehen wir einmal von den perversen Auswüchen ab. Wenn wir uns kennenlernen, fragen wir einander nicht, wie es uns geht, sondern erzählen uns, welcher Arbeit wir nachgehen. Wir definieren uns über Arbeit. Haben wir nichts Berufliches zu erzählen, sind wir nicht interessant. Wir gehören nicht dazu. Schlimmer noch: Als Arbeitsloser bist du nicht nur am Rande unserer Gesellschaft, die Arbeitenden verachten dich. Weil du ihnen auf der Tasche liegst. Staatsgeld verprasst. Du wirst krank, depressiv, und der Strudel zieht dich immer tiefer hinunter. (….) Ich habe viel Energie in die Wiege gelegt bekommen. Wieso sollte ich nicht meine Kratt für jene Menschen aufwenden, die sie brauchen? Wenn die Stärkeren viel mehr auf die Schwächeren in unserer Gesellschaft achten würden, wäre uns allen geholfen.“ (Aus: „Wunder muss man selber machen“ von Sina Trinkwalder, Seite 248)

Risiko? Her damit.

Beeindruckt hat mich die Art und Weise, wie sich Trinkwalder das komplette Know-how von industrieller Nähtechnik bis Zuschnitt selbst beibringt. Wie sie sich ohne Sicherheitsnetz auf eine fremde Branche und neue Menschen einlässt, auf die Gefahr hin, dabei kräftig auf die Schnauze zu knallen. Und das tut sie. Aber wie meine Mutter immer sagte: Hinfallen ist keine Schande, du musst eben immer wieder aufstehen. Und das tut Trinkwalder natürlich auch, ihr Kampfgeist springt einen beim Lesen an wie ein wildgewordenes Känguru. Im Klappentext wird sie denn auch charakterisiert als „Schrecken der Arbeitgeberverbände“. Das klingt plakativ, aber sie ist kein Schrecken. Vielmehr ein Vorbild, das gerechte Löhne bezahlt und in Deutschland am freien Markt faire Bekleidung produziert. Fazit: Sehr lesenswert.

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Ein kreativer Sturm fegt durch Baden-Württemberg

Kerstin Sturm Bild: Prinzessin Häberle

Kerstin Sturm
Bild: Prinzessin Häberle

Marketing-Profi Kerstin Sturm zog es vor Jahren nach Stuttgart. Der Start als berufstätige Mutter in der Schwabenmetropole war alles andere als einfach. „Hut ab!“, dachte ich bei mir. Aber lest selbst. Inzwischen coacht Frau Sturm Frauen – mit ihrer „Akademie für bessere Werbung“, die den schönen schwäbischen Namen „Prinzessin Häberle“ trägt. Kennengelernt habe ich sie vor kurzem in Tübingen bei einem ihrer Seminare. Ich fand Kersin klasse und wollte sie unbedingt in meinem Blog vorstellen.

Frage: Kerstin, bei unserem ersten Treffen erwähntest Du Deinen Umzug von Berlin nach Stuttgart. Das Kinderbetreuungsangebot im vermeintlich wohlhabenden Stuttgart war für Dich als Berlinerin eher überraschend. Kannst Du Deine damalige Situation kurz schildern?

Ich war Werbetexterin, 34 Jahre alt und mein Sohn 5. Schon einen Kindergartenplatz zu ergattern war schwierig. Letztlich fand ich einen, allerdings musste ich meinen Sohn schon am frühen Nachmittag wieder abholen. Werbeagenturen bieten kaum Halbtagsstellen, weil ständig Stress ist. Außerdem hätte ich uns mit einer Halbtagsstelle gar nicht finanzieren können.

Frage: Wie hast Du als berufstätige Mama diesen Spagat hinbekommen?

Ich bin morgens um halb drei aufgestanden und habe schon vier Stunden gearbeitet bevor ich meinen Sohn weckte und in den Kindergarten, später in die Schule brachte. Dann konnte ich noch vier – fünf Stunden in den Agenturen arbeiten. Das war eine schlimme Zeit, sechs Jahre ging das so – je älter mein Kind wurde, desto leichter wurde es. Wenn es auch hart blieb. Damals hatte ich das Gefühl ein schwaches Hascherl zu sein und ständig hatte ich ein schlechtes Gewissen, wenn ich gestresst war, oder arbeiten ging oder nicht arbeiten ging. Es gab immer gleich mehrere Gründe, warum sich mein Gewissen schwarz färbte.

Frage: Heute betreibst Du mit einer Partnerin die Akademie „Prinzessin Häberle“ und scheinst dem Firmennamen nach im Schwabenland angekommen zu sein. Was ist die Mission von Prinzessin Häberle?

„Emotionales Krafttraining“ könnte man es nennen. Wenn ich damals z.B. gewusst hätte was ich heute weiß, wäre ich ganz anders mit der Problematik von damals umgegangen. Ich hätte meine Situation öffentlich gemacht. Ich habe Geschichten auf der Hortplatzsuche erlebt, die fantastisch für die Presse sind. Außerdem hätte ich besser mit meinen Arbeitgebern verhandelt als früher. Ich war froh überhaupt Projekte zu bekommen und das ist immer eine schlecht bezahlte Position.

Das ist unsere Mission: dass Frauen spüren, wie stark sie sind und wie stark sie ihr eigenes Leben lenken. Wir begleiten und stärken Frauen auf dem Weg ihre Komfortzone zu verlassen. Doris Bohlen trainiert als Coach das Selbstwertgefühl und Vertrauen, Verkauf und die Verhandlungsführung. Ich verbessere das Marketing und die Eigenwerbung. Was uns dabei antreibt und so ansteckend wirkt ist unsere Leidenschaft. Eigentlich wollen wir ja nicht viel: nur die Gesellschaft verändern. Und da fangen wir bei uns an.

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Heute im mum02-Jackpot: Mama-nagement featuring Frauke Ludowig

Heute ist es soweit, der Jackpot – zwei Originalcartoons von Mittelmaßmama, signiert von Familienmanagerin und Moderatorin Frauke Ludowig – (siehe Blogbeitrag vom 11.09.13) wird verlost!

Bevor ich euch die beiden Glückslose verrate, stelle ich der Karikaturistin, Bloggerin und working mum Rebecca alias Mittelmaßmama ein paar Fragen. Deren Beantwortung wollte sie eigentlich auf einen Moment der Ruhe verschieben. Der dann nie kam.

Hoffe, dass Du jetzt gerade wie ich laut darüber lachen kannst. RUHE und das im Leben einer Mama?

Auch dazu fiel ihr gleich wieder ein Cartoon-Motiv ein. Denn Mittelmaßmama sieht das Leben nicht durch eine rosarote Brille, sondern mit viel Humor. Und deshalb mag ich sie so gern!

Rebecca, woher nimmst du die Ideen für deine Zeichnungen?

Aus dem täglichen Leben. Wie jetzt, aus meiner Mail. Da fiele mir schon ein Cartoon dazu ein. Außerdem aus dem Dialog mit Mitmüttern, der mir die Skurilität manch einer Lebenssituation erst so richtig vor Augen führt. Und gelobt ist, wenn man drüber lachen kann.

Welche Angebote wünschst du dir, um Familie und Job leichter vereinbaren zu können?

Mehr Teilzeitangebote für alle. Auch für Männer. Mir geht es langsam auf den Keks, dass alle Welt meint, dass die Lösung für Kind und Karriere in ausreichender Kinderbetreuung und Vollzeitjob liegt. Vollzeit heißt oft genug: Volle Zeit plus Überstunden. Wo bleibt denn da das Familienleben? Warum soll ich mich da für ein Kind entscheiden? Wenn ich es am Ende doch nur schlafend sehe. Nein, ich will raus mit meiner Brut, vielleicht nicht unbedingt Fußball spielen, aber Asseln und Schnecken angucken, auf einen Spielplatz oder in den Zoo gehen. Oder in muffigen Fluren auf sie warten, während sie ihre ersten Schwimmzüge lernen. WobVorschauei ich mich sehr freuen würde, wenn die Betreuungseinrichtungen und Schulen, in die sie gehen, wirklich kindgerecht ausgerichtet sind, und ich mich und die Brut nach Feierabend nicht durch dusselige Hausaufgaben prügeln muss.

Wenn ihr wüsstet... by Mittelmaßmama

Wenn ihr wüsstet… by Mittelmaßmama

"Quote" by Mittelmaßmama

„Quote“ by Mittelmaßmama

Und nun kommen wir wie versprochen zur Verlosung ihrer Cartoons. Die Glücksfee hat gerade zwei Zettel gezogen. Ich habe sie auseinandergefaltet und gelesen. Welche Namen wohl draufstanden?

And the winners are…. Den Cartoon „Quote“ gewinnt Christine! Und „Wenn ihr wüsstet…“ geht an: Silke! Herzlichen Glückwunsch!

 

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26. September 2013 · 14:37

Mamas im Management: Gewinnspiel

Manchmal habe ich den Eindruck, wir Frauen in Deutschland neigen dazu, uns ein besonders schlechtes Gewissen einzureden. Egal, ob wir arbeiten oder nicht. Das ist nicht gut und hilft niemandem

Das erklärte mit die Moderatorin Frauke Ludowig in einem sehr offenen Interview im Mai 2013. Es ging um die kleinen Tricks einer berufstätigen Mutter und um Frauen in anderen Ländern, die oft weniger perfektionistisch durchs Leben zu gehen scheinen.

Frauke Ludowig signierte die Bilder Bild: Danone

Frauke Ludowig signierte die Bilder
Bild: Danone

"Quote" by Mittelmaßmama

„Quote“ by Mittelmaßmama

Anlässlich dieses Interviews lernte ich eine andere Bloggerin näher kennen: Rebecca Harms alias Mittelmaßmama. Mit buntem Stift und klarem Blick für die kleinen und großen Probleme im Leben einer „Working mum“ entstehen ihre treffenden Karikaturen. Viele davon findet ihr auf ihrem lesens- und vor allem natürlich sehenswerten Blog.

Wenn ihr wüsstet... by Mittelmaßmama

Wenn ihr wüsstet… by Mittelmaßmama

Aus dieser Begegnung entstand schließlich die Idee zu einer Verlosung: Diese beiden Original-Zeichnungen von Mittelmaßmama, exklusiv signiert von Frauke Ludowig, könnt ihr gewinnen. Ein schöner und einmaliger Wandschmuck für Büro, Wohnzimmer oder wo Kindertagesstätte – immer ein Hingucker, denke ich. Hinterlasst einfach einen Kommentar hier im Blog oder auf meiner Facebook-Seite, zum Beispiel mit euren Tipps oder Strategien gegen das schlechte Gewissen, welches Mamas (und Papas???) gerne mal beschleicht bei ihrem Versuch, Familie, Job, Haushalt und nicht zuletzt die eigenen Wünsche und Träume unter einen Hut zu bekommen.

Am 26.09. verlose ich die DinA4-großen Zeichnungen von Mittelmaßmama an zwei KommentarschreiberInnen.

P.S. Herzlichen Dank, Mittelmaßmama!

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Schatzsuche: Auf dem Weg zu mehr Lebensfreude

Porträt: Nachgefragt bei Angela Fürtsch

Heute möchte ich euch eine Frau vorstellen, die ich im Frühjahr kennengelernt habe. Was sie macht, finde ich sehr spannend und hilfreich, weshalb ich sie bat, mir für mum02 mehr darüber zu erzählen. Besonders interessiert hat mich, mit welchen Fragen Frauen und Mütter in ihre Praxis kommen und ob man Lebensfreude tatsächlich lernen kann.

 

Vier Fragen an Angela (Foto: privat)

Vier Fragen an Angela zum Thema Lebensfreude (Foto: privat)

 

1. Angela, stell dich doch bitte in einem Satz kurz vor.

 Ich bin Heilpraktikerin (Psychotherapie): In meiner „Praxis für Lebensfreude“ in Reutlingen berate und coache ich Frauen, die sich Veränderungen in ihrem Leben wünschen – in welchen Lebensbereichen auch immer.

2. Lebensfreude wünschen wir uns alle möglichst viel – du betreibst sogar eine Praxis für Lebensfreude. Das klingt toll! Was genau verbirgt sich hinter deinem Konzept?

 Hinter meinem Konzept verbergen sich meine persönlichen und beruflichen Erfahrungen:

Als Studentin hatte ich schwierige Konflikte mit meinen Eltern und habe längere Zeit eine Beratung in Anspruch genommen. Ich fand die Beratung ganz toll, weil es unheimlich befreiend war, mit einer neutralen Beraterin über persönliche Dinge zu sprechen und neue Lösungsmöglichkeiten zu erkennen. Irgendwann wollte ich das dann selbst lernen und habe eine 5-jährige körperorientierte Psychotherapie-Ausbildung in der Schweiz absolviert.

Daraus ist mein Konzept entstanden:

In meiner Praxis für Lebensfreude biete ich Frauen einen Raum an, in dem sie zur Ruhe kommen können.

Einen Raum, in dem sie sich wohl fühlen, entspannen und mit sich selbst in Kontakt kommen.
Einen Ort, an dem sie durchatmen können und spüren, wie es ihnen wirklich geht.
Einen Ort, an dem sie Schritte der Veränderung tun können.

Ich weiß, dass Frauen eine Frau brauchen, der sie sich anvertrauen, mit der sie lachen und weinen können.

Mit deren Hilfe sie herausfinden und ausdrücken können, was sie wirklich bewegt.
Was sie freut, was ihnen Schmerzen bereitet, was sie wütend macht.
Was sie sich wünschen, erträumen und ersehnen.
Eine Frau, die ihr Lachen und ihre Tränen, ihre Wut und ihre Lebensfreude willkommen heißt.

Es ist mir eine Freude und Ehre, diese Frau für meine Klientinnen sein zu dürfen.

 

3. Bestimmt coachst du auch berufstätige Mamas. Mit welchen Fragestellungen kommen sie zu dir, wie hilfst du ihnen weiter – kannst du darüber ein wenig verraten?

 

Klar coache ich auch berufstätige Mamas.

Typische Fragestellungen sind zum Beispiel:

– Ich brauche dringend mal wieder Zeit für mich – wie kann ich mir Freiräume schaffen?

– Ich bin immer für alles zuständig, bekomme aber nie Anerkennung – wie kann ich das ändern?

– Mein Partner und ich sind nur noch Eltern – wie werden wir wieder ein Paar?

– Ich will wieder in´s Berufsleben einsteigen, aber ich traue mich nicht. Was kann ich tun?

 Wie helfe ich den Frauen weiter?

Jede Frau hat in ihrem Leben Phasen der Unzufriedenheit, der Erschöpfung, der Unruhe, der Lust auf Veränderung, der Umbrüche.

Dann tut es ihr gut, den Rücken gestärkt zu bekommen beim Entdecken der Ursachen und der individuellen Veränderungsmöglichkeiten. Auf dem Hintergrund meiner Ausbildungen und meiner langjährigen Berufserfahrung unterstützte ich meine Klientinnen mit psychologischer Beratung, Coaching und Psychotherapie dabei, zu entdecken, wie sie ihre persönlichen Ressourcen optimal nutzen können. Denn es geht immer auch darum, nicht in der Entdeckung der Möglichkeiten zu verharren, sondern die Schritte zu einer positiven Veränderung auch zu tun.

Vier Augen sehen mehr als zwei:

In diesen Veränderungssituationen ist natürlich auch von Vorteil, dass ich als unabhängige Beraterin Frauen neutral und unbelastet begleiten kann. Nicht meine Wünsche und Bedürfnisse, sondern die Fragen und Themen meiner Klientinnen stehen im Mittelpunkt meiner Arbeit.

 

4. Kann man mehr Lebensfreude lernen?

 

Lebensfreude ist jedem Menschen angeboren. Aber manchmal ist die Lebensfreude (in Teilen) verschüttet durch unangenehme oder auch traumatische Erfahrungen, Zwänge, Pflichten, eine Lebensweise, die nicht mit dem wirklichen Wesen der Person übereinstimmt. Jede von uns kann lernen, herauszufinden, was wirklich zu ihr passt. Welche Art von Menschen, Beziehungen, Tätigkeiten, Wünsche, etc.

Ich habe verschieden Methoden zur Verfügung, mit denen Menschen wieder in Kontakt mit ihrer Lebensfreude kommen können: Gespräch, Körperübungen, Entspannungsübungen, Imaginationsübungen. Ich schaue immer genau, welche Methoden zu welcher Frau in welchem Moment passen. Die Klientin hilft mir mit ihren Rückmeldungen dabei.

Wenn sich eine Frau entscheidet, bei mir eine Beratung zu machen, sage ich immer: „Wir machen uns jetzt gemeinsam auf die Schatzsuche: Wir werden Ihre individuellen Schätze finden und ausbuddeln!“

Vielen Dank für das Gespräch!

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern eine Spätsommerwoche voller Lebensfreude.

Peggy

P.S. Wenn ihr mehr erfahren wollt, besucht doch Angelas Website:

 

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12.07.2013: Lesung beim VBM in Stuttgart

Zwischen Krabbelgruppe und Karriere: 20 berufstätige Mütter aus aller Welt

Zwischen Krabbelgruppe und Karriere: 20 berufstätige Mütter aus aller Welt

Bevor auch in Baden-Württemberg bald die Sommerferien und damit die Reisezeit beginnt, lade ich euch herzlich ein zu einer Weltreise der besonderen Art: Am Freitagabend, 12.7.2013 stelle ich ab 20 Uhr im Plenum in Stuttgart mein Buch „Zwischen Karriere und Krabbelgruppe – 20 berufstätige Mütter aus aller Welt erzählen, wie sie Familie und Job unter einen Hut bekommen“ vor. Dazu lädt der Verband berufstätiger Mütter e.V. (kurz „VBM“) ein – übrigens eine wichtige Interessenvertretung und ein Netzwerk sehr sympathischer, kompetenter Frauen. Eingeladen ist jede und jeder, der Lust auf dieses Thema hat, es ist eine offene Veranstaltung und bestimmt wird es eine sehr nette Runde. Im Restaurant Plenum (direkt beim Stuttgarter Landtag) gibt es übrigens auch sehr leckeres Essen, schon das lohnt einen Besuch 😉

Vor allem aber die angekündigte Weltreise: An diesem Abend möchte ich die Zuhörerinnen und Zuhörer mitnehmen durch Europa, Süd- und Nordamerika bis nach Asien, Australien und Afrika. Anhand spannender, sehr persönlicher und unglaublich aufschlußreicher Geschichten von echten Müttern. Und damit jetzt keiner sagt „lesen kann ich selbst“ oder „ich kenne das Buch doch schon“: Natürlich lese ich nicht nur vor. Ich möchte vor allem Geschichten erzählen, die Hintergründe und Entstehungsgeschichte des Buches verraten und Bilder der Frauen zeigen. Das alles findet ihr nicht im Buch, also kommt vorbei! Ich würde mich sehr freuen.

Hier findet ihr die Ankündigung auf der Webseite des VBM:

http://www.vbm-online.de/regionalstellen/stuttgart/termine/details/1897-StuttgartJuli13.html

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Schwanger in New York: Penner, Prostituierte und ein Neugeborenes

Kinderkriegen in New York vs. Deutschland: Sarah erzählt

Kinderkriegen in New York vs. Deutschland: Sarah erzählt bei mum02 darüber

 

Eine deutsche Freundin von mir hat ihr erstes Kind bekommen – nicht in Deutschland, sondern mitten im Land der unbegrenzten Möglichkeiten, in New York City, Lower Manhattan. Was sie darüber erzählt, zeigt mir mal wieder, dass wir hierzulande sehr gut versorgt sind. Auch als ganz normale Kassenpatientin. Denn unbegrenzte Möglichkeiten können manchmal grenzenlos unheimlich sein. Oder wie Sarah sagt „New York ist nichts für Weicheier“. 

Die Geburt

Sarah*: „Insgesamt dauerten Wehen und Geburt 35 Stunden, ohne Pause. Zuerst waren wir lang daheim. Als die Wehen immer heftiger wurden, marschierten mein Mann und ich zu Fuß ins vier Minuten entfernte Krankenhaus. Dort bekam ich eine PDA, die sie für drei Stunden haben wirken lassen. Das war herrlich. Aber da ich dann keine richtigen Wehen mehr hatte, haben sie sie wieder abgestellt und die „push phase“ ging dann unbetäubt über fast vier Stunden, so dass ich am Schluss echt gedanklich mit dem Leben abgeschlossen hatte. Ich habe noch nie so was Anstrengendes hinter mich gebracht. Leider hab ich auch viel Blut verloren, so dass ich danach ziemlich blass und wackelig war. Und da sie mich und unser Baby nach 24 Stunden schon heimgeschickt haben, „wurschtelten“ mein Mann und ich uns fortan so durch.“

Nightmare im Emergency Room: Penner, Verbrecher, Prostituierte und ein Neugeborenes

Sarah: „Ich habe einen fiesen Dammschnitt bekommen, der mir sehr zu schaffen machte. Einen Tag nach der Entlassung aus dem Krankenhaus ist er zum ersten Mal wieder aufgeplatzt. Zu Fuß eilten wir – ich im Schlafanzug – in den Emergency room (das Krankenhaus liegt nur vier Gehminuten entfernt). Es war erneut eine Grenzerfahrung. Wir sind um 22 Uhr dort eingelaufen und kamen erst morgens um 2 Uhr wieder raus! Warum? Weil sich die Abteilungen des Krankenhauses nicht absprechen und man uns „vergessen“ hatte. Die vier Stunden werden mir nicht nur aufgrund meiner irren Schmerzen, sondern vor allem aufgrund der Gesellschaft dort, immer im Gedächtnis bleiben. Wir teilten die dreckigen Räumlichkeiten mit einem betrunkener Penner, den sie zur Ausnüchterung auf einer Pritsche festgebunden hatten und der dauernd schrie, weil ihm das nicht passte. Auf der anderen Seite lag ein Verbrecher in Handschellen, bewacht von zwei Polizisten mit Knarre im Anschlag, der zusammengeflickt wurde. Dazu kamen zwei verprügelte Prostituierte, die sich gegenseitig die ganze Zeit angeschrien haben. Dazwischen mein Mann, unser zwei Tage altes Baby und ich mit meinen Schmerzen. Wahrscheinlich hätte auch ich viel lauter schreien sollen. Endlich wurde ich dann genäht. Das tat scheusslich weh und mir war hinterher einfach nur schlecht. New York ist bestimmt kein Platz fuer Weicheier… “

Krankenkasse und finanzielle Unterstützung? Mager…

Sarah: „Wir bekommen, anders als in Deutschland, keinerlei staatliche Unterstützung. Lediglich eine minimale Steuererleichterung. Diese wird aber mehr als aufgefressen, weil nun die Krankenversicherung für eine Familie und nicht mehr für ein verheiratetes Paar berechnet wird…  Die Krankenkassenleistungen sind auch eher bescheiden, ein Selbstbehalt selbstverständlich. Beispielsweise für:

  • Geburt & Emergeny Room: $ 1000 Selbstbeteiligung
  • Akupunktur / Chiropraktiker: $ 800, komplett selbst bezahlt, wird nicht unterstützt
  • Private Hebamme für Geburtsbegleitung: $ 2000 plus Zusatzdienstleistungen nach der Geburt
  • Medikamente nach der Geburt: $ 100, alles Selbstzahler“

Hebammenbetreuung und Mutterschutz – ein Luxus

Sarah: „Eine Hebammenbetreuung gibt es nicht. Allerdings kenne ich eine deutsche Hebamme hier, die schon zu uns nach Hause kam und Hilfestellung gegeben hat. Das kostet dann aber 80$ pro Stunde. Es ist schon herrlich, was Deutschland diesbezüglich alles bietet. Aus meiner momentan Sicht das reinste Schlaraffenland. Trotzdem bekommen die Amis Kinder wie die Verrückten. Und die Deutschen heulen dagegen oft, wie schlecht alles ist. Schade. Ich habe durch die Zeit in New York wirklich eine hohe Wertschätzung entwickelt für vieles in der alten Heimat. Es ist nicht alles super, aber vieles wirklich sehr gut. Der deutsche Mutterschutz zum Beispiel. Eine gesetzliche Regelung gibt es hier in den USA nicht wirklich, man arbeitet bis zur Geburt und anschließend durfte ich gerade mal einen Monat zu Hause bleiben.“

* Den Vornamen haben wir geändert.

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Nachlese Aktionstag „Lokale Bündnisse für Familie“

Im Kongresszentrum der SHG-Kliniken: Lesung aus "Zwischen Karriere und Krabbelgruppe"

Im Kongresszentrum der SHG-Kliniken: Lesung aus „Zwischen Karriere und Krabbelgruppe“

Wir Wandels sind zurück aus dem Saarland. Ich spreche wohl nicht nur für mich, wenn ich sage: glücklich und beeindruckt. Neben dem Aktionstag Familie und Beruf sorgte dafür zwar nicht das Wetter, aber auf jeden Fall die Gastfreundschaft der Saarländer, das Unesco-Weltkulturerbe Völklinger Hütte und die Europäische Kinder- und Jugendbuchmesse in Saarbrücken.

24.05.2013 Freitagnachmittag parkten wir unser Auto neben der Klinik am Kinderhaus Sterntaler, einer Tagesbetreuungseinrichtung für die Mitarbeiterkinder der SHG-Kliniken Völklingen. Nur so am Rande: Wenn ich je ins Krankenhaus müsste, würde ich mir eine solche Einrichtung in der Nähe wünschen – auch wenn der Krankenhausduft nicht ganz fehlt, wirkte die Anlage modern, freundlich und „heimelig“ im positiven Sinne.

Aber zurück zur Villa Sterntaler: Unsere Kinder hatten sich vage auf ein Hotel gefreut und waren nun schwer beeindruckt, mitten in einem Kindergarten gelandet zu sein. Das „Kinderhaus Sterntaler“ ist im Erdgeschoss einer wunderschönen Villa untergebracht, deren zwei obere Stockwerke übers Wochenende unser zweites Zuhause wurden. Fürstlich fühlte sich das an 😉

Mit im Gepäck: Globus und Reisetasche

Mit im Gepäck: Globus und Reisetasche

Im hauseigenen Kongresszentrum fand um 18 Uhr die Lesung zu „Zwischen Karriere und Krabbelgruppe“ mit anschließender Gesprächsrunde statt. Unser „großer“ Sohn (6) entschloss sich spontan, die Ankündigung zu übernehmen. Weiterlesen

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Vorfreude: Aktionstag „Lokale Bündnisse für Familie“ im Saarland.

Die Ankündigung hat Globus in Völklingen gut sichtbar an der Rolltreppe platziert. Foto: Martina Koch

Die Ankündigung hat Globus in Völklingen gut sichtbar an der Rolltreppe platziert. Foto: Martina Koch

Die SHG-Kliniken in Völklingen haben mich für kommenden Freitag, 24. Mai 2013, zu einer Lesung mit anschließender Gesprächsrunde eingeladen. Der Abend findet statt im Rahmen des Aktionstages „Lokale Bündnisse für Familie“. Eben habe ich mir überlegt, aus welchen Kapiteln ich am besten Ausschnitte vorstelle. Ingela aus Schweden vielleicht – als tolles Beispiel für die gleichberechtigte Vereinbarung von Familie und Beruf. Simi aus Indien – weil sie in bester Bollywood-Manier aus ihrem turbulenten Mutter- und Unternehmerinnenleben erzählt. Oder Ayako, die japanische Primaballerina, die das Vorurteil „Ballerinas bekommen keine Babys“ erfolgreich ausgehebelt hat. Am liebsten würde ich von allen 20 Frauen erzählen, doch wer durch die Lesung auf den Geschmack kommt, kann ja anschließend  in Ruhe weiter um die Welt schmökern.

FAMILIENFREUNDLICH

Schon vorab bekam dieser Termin für mich einen ganz besonderen Charakter: Nicht nur ich als Autorin wurde eingeladen, die wunderbare Frau Koch fragte gleich nach: „Wollen Sie denn nicht auch Ihren Mann und Ihre Kinder mitbringen? Sie können gerne Weiterlesen

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