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Papa in Kolumbien: „Wenn ich mir Zeit für meine Kinder nehme, tue ich mir selbst einen Gefallen“ (Teil 3)

Alveiro erzählt:

Meinen Tagesablauf versuche ich stets so einzurichten, dass ich möglichst viel Zeit mit meinen Kindern verbringe. Damit tun sich Eltern selbst einen Gefallen, denn das macht so viel Spaß! Es ist wunderbar, das Leben seiner Kinder zu teilen, sie aufwachsen zu sehen, neue Wörter, neue Verhaltensformen und Ideen, neue Sätze und Ausdrücke, Lieder, Reime zu erleben. Wenn sie dir sagen “Papa ich liebe dich”, dir um den Hals fallen und dich ganz fest drücken – was gibt es Schöneres? Wenn ich anderen Vätern einen Rat geben könnte, wäre es der: „Denk daran, dass die Familie das Wichtigste im Leben ist. Einen Job wirst du immer haben oder wieder finden, aber auf eine neue Familie kannst du dich nicht bewerben”. Ob wir es wollen oder nicht, wir sind Vorbilder für unsere Kinder. Wenn wir als Eltern keine Zeit für sie haben, werden sie uns als Erwachsene kaum besuchen kommen – sie kennen es ja nicht anders und werden ebenfalls keine Zeit haben. Zeit ist etwas, das man sich nehmen muss und gut einteilen sollte.

 

Wie gut oder schlecht Eltern Familie und Beruf vereinbaren können, hängt allerdings weniger von den einzelnen Eltern als vielmehr von der Gesellschaft ab. Sicher kann und sollte man versuchen, seine Zeit besser zu organisieren. Doch wenn die Arbeitsstätte weit entfernt liegt, hilft das ganze Organisieren nicht. Wir brauchen vielmehr ein System, in dem die Menschen zum einen weniger Arbeitsstunden ableisten müssen und zum anderen brauchen wir kürzere Wege.

 

Vor einigen Jahren besuchte ich Schweden. Die Eltern dort schienen ihre Kinder in der Nähe ihrer Arbeitsstätte zur Betreuung unterzubringen. Sie verließen morgens gemeinsam das Haus und setzten die Kinder unterwegs am Kindergarten oder in der Schule ab. Das erschien mir sehr praktisch, Schulen in der Nähe der Arbeitsstätte der Eltern zu haben. Überhaupt hat mich das schwedische Modell sehr beeindruckt, es ist so modern und durchdacht.

 

Echte Partnerschaft

Meine Frau Yudy, Psychologin in leitender Funktion, entschloss sich nebenher noch einen Master zu absolvieren, als unsere Kinder gerade vier und sechs waren. Die Fortbildung war ihr wichtig und ich habe sie dazu ermutigt, indem ich zum Beispiel die Unterlagen bei der Universität besorgte und ihr gut zuredete, den Schritt zu wagen. Sie hatte Zweifel im Vorfeld: „Was ist mit unseren Töchtern, kommen sie nicht zu kurz, ich habe so schon zu wenig Zeit für sie?“. “Es sind ja nur zwei Jahre“, beschwichtigte ich, „und ich bin ja da, um mich mehr um sie zu kümmern. Wir kriegen das schon hin!“ Sicherlich war es eine gewisse Belastung für uns als Familie, doch ich übernahm in der Zeit den Großteil der elterlichen Aufgaben, blieb mehr zu Hause und arbeitete auch möglichst viel im Homeoffice.

Es ist gut und wichtig, dem Partner Raum zur Weiterentwicklung zu geben. Das macht doch eine gute Partnerschaft aus: Gemeinsam zu wachsen und sich gegenseitig den Rücken frei zu halten. Ich weiß auch, das wir keine durchschnittliche Familie sind. Zumindest wimmelt es in Bogota nicht gerade von verheirateten Paaren mit kleinen Kindern, die neben ihrer Arbeit studieren oder Geschäftsreisen absolvieren. Es geht bei uns, weil wir uns absprechen und weil wir die Tante haben. Es gibt auch Momente, in denen sich die beiden Frauen in die Haare bekommen, aber wir dürfen uns glücklich schätzen, dass die Tante bei uns ist.

 

Ihr habt die ersten Teile von Alveiros Geschichte verpasst? Einfach hier nachlesen:

Teil 1 „Auf eine neue Familie kannst du dich nicht bewerben“

Teil 2 „Menschlichkeit ist wie ein Samen“

 

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Lesung: Zurück an einen glücklichen Ort meiner Kindheit

Am Donnerstag, 30.10.2014 um 19:30 lese und erzähle ich aus meinem Buch „Zwischen Karriere und Krabbelgruppe“ auf Schloss Falkenberg im hessischen Wabern.

Mit Schloss Falkenberg in Wabern verbindet mich eine lange Geschichte: Als Grundschulkind fuhr ich mit Freunden im Reisebus zum ersten Mal auf eine Freizeit hin. Das Schloss liegt im gleichnamigen Dorf im Norden Hessens und war für mich als Kind und Jugendliche ein kleines Paradies. Gab es dort doch Pferde, weitläufige Wiesen, Reitunterricht, einen Badeteich und jede Menge Spaß und Unternehmungen mit Gleichaltrigen. Abends grillten wir Stockbrote am Feuer im Schlosshof und ich spielte mir an der Gitarre die Finger wund – Lagerfeuerromantik und Freiheit pur. Mehrfach verbrachte ich zehn Tage meiner Sommerferien dort.

Schloss Falkenberg

Schloss Falkenberg

Zum Reiten kamen auch Kinder aus dem Dorf aufs Schloss und so fand ich in Tanja eine Freundin, durch die ich heute noch mit Falkenberg in Verbindung stehe, denn sie wohnt vor Ort. Ich reiste an zu ihrer Hochzeit, besuchte sie und ihren Mann auf der Durchreise nach Kopenhagen und traf die ganze Familie ab und zu bei Urlauben in Bayern (was deutlich näher an meiner baden-württembergischen Heimat liegt als das doch recht weit entfernte Falkenberg). Mit der Lesung am Donnerstag kehre ich nun zurück an einen sehr glücklichen Ort meiner Kindheit. Meine Kinder und mein Mann werden mit dabei sein, gemeinsam schnuppern wir ein paar Tage Ferienluft in Falkenberg. Darauf freue ich mich und bin sehr gespannt, was der Abend und die Tage bringen mögen. An dieser Stelle ein allerherzliches Dankeschön an meine Freundin Tanja für die Idee und Organisation der Lesung!

 

Hoffnung für Dich e.V.

Eigentümer des Gemäuers, in dem früher Grafen und Ritter ein- und ausgingen, ist damals wie heute „Hoffnung für Dich e.V.“. Der Verein veranstaltet nach wie vor Freizeiten für Kinder und Jugendliche. Zudem betreut er im Schloss bzw. im Mutter-Kind-Haus seelisch behinderte Mütter mit ihren Kindern sowie drogenabhängige Männer und bietet Beratung für hilfesuchende Menschen.

FalkenbergLagerfeuer

 

 

 

Bildquelle: http://www.hoffnung-fuer-dich.de

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Working mum in Africa – ein Zugbekanntschaft

Eine Frau in Afrika kann tun, was sie will. Meiner Meinung nach kommt es nicht auf die gesellschaftlichen Vorgaben an, sondern allein darauf, was eine Frau und Mutter erreichen möchte,“ so Isi. Die 32-jährige Afrikanerin lebt mit Mann und zwei Kleinkindern an der Elfenbeinküste und arbeitet an ihrem Doktor in Geologie. Haushalt und Kinderbetreuung übernimmt eine Nanny, die sie mit 35 Euro im Monat anscheinend durchschnittlich bezahlt. Sie sagt: „Manchmal verstehe ich euch Deutsche nicht. Ich kenne so viele Afrikaner, die alles dafür tun würden, um einen deutschen Pass zu haben. Aber ihr wisst nicht zu schätzen, was ihr habt.“

Bild: pixelio, Thorben Wengert "Nachrichten"

Bild: pixelio, Thorben Wengert „Nachrichten“

Wer ab und zu ICE fährt, kennt die Wagenstandsanzeiger am Bahnsteig. Auf meiner letzten Fahrt mit der Deutschen Bahn hatten sie die Wagen des ICE in der umgekehrten Reihenfolge angehängt, ein Wagen fehlte ganz. Chaos am Bahnsteig und im rollenden Zug war inklusive. Mittendrin traf ich Isi, eine an der Elfenbeinküste lebende Nigerianerin, die just eine Reihe hinter mir einen Platz im Wagen Nummer zwei reserviert hatte. Ich nahm sie mit ihren riesigen gelben Lidl-Tragetaschen ins Schlepptau und wir fanden schließlich im völlig überfüllten Zug (es war Freitagabend) unsere Plätze. Unser Gespräch über Vorurteile und Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat mich nachdenklich gemacht.

Isi: „Meiner Meinung nach kann eine gebildete Frau in Afrika alles erreichen, sie braucht sich keinen gesellschaftlichen Konventionen beugen. Nimm mich zum Beispiel. Vor zwei Jahren habe ich mit meinen Kindern (2,5 und 1 Jahr alt) hier in Deutschland studiert und bin gut zurrecht gekommen mit finanzieller Unterstützung meines Mannes. Vier Monate lebte er hier bei uns und nahm mir alles ab: Er kaufte ein, putzte, wickelte die Kinder, kümmerte sich um sie. Zurück in Afrika verzieht er sich wieder hinter seine Zeitung. Als ich ihn darauf ansprach, meinte er: „wir haben hier ja Personal, warum soll ich da die Kinder wickeln“. Und er hat ja recht, ich selbst gebe auch den Großteil der Arbeit an unsere Nanny ab. Sie kostet uns keine 50 Dollar im Monat, wohnt unter unserem Dach und kümmert sich um Haushalt und Kinder.

Hier wurde ich stutzig. Einerseits freue ich mich mit Isi für ihre idealen Ausgangsbedingungen. Andererseits ist mir die Vorstellung unerträglich, die „soziale Schere“ würde sich auch bei uns so weit öffnen, dass Normalbürger Hausangestellte aus der „Portokasse“ bezahlen können.

Isi: Momentan arbeite ich an meinem Doktortitel in Afrika. Hier in Deutschland bin ich lediglich für ein zweiwöchiges Seminar, solange passen Verwandte in Afrika auf meine Kinder auf. Meine Lage zu Hause an der Elfenbeinküste ist heute recht entspannt, vor allem dank einer günstigen Haushalftshilfe. Ich habe auch Freundinnen in Madagaskar und Burundi, berufstätige Mütter mit Nannys, die sich um Wäsche, Haushalt, Essen und Kinder kümmern. Dadurch können sie auf der Karriereleiter nach oben steigen, nur ihr eigener Horizont ist die Grenze.

Auf der anderen Seite kenne ich Frauen wie meine Schwägerin. Sie hat eine kleine Tochter und will weder studieren noch arbeiten, lieber möchte sie ihr Kind aufziehen. Das ist natürlich ihre Entscheidung, aber die Gesellschaft erwartet das nicht von ihr, um sie eine gute Mutter zu nennen.

Isi, du hast zwei Jahre als studierende Mutter in Deutschland gelebt, wie hast du unser Land erlebt?

In Deutschland ist die gesellschaftliche Meinung sehr wichtig, sie gibt vor, wie ihr zu Leben habt. Deshalb bekommen immer weniger Paare hier Kinder, weil sie sie als Bürde, als Hindernis betrachten.

Kürzlich sprach ich in Frankfurt mit einem deutschen Mädchen, sie war durch die Abiturprüfung gefallen und wollte nun ein Jahr als Au-pair nach Australien. Ich sagte zu ihr: Du lebst hier in Deutschland, dir stehen soviele Möglichkeiten offen, und da willst du als Au-pair den Haushalt machen und Kinderpopos wischen? Manchmal verstehe ich euch Deutsche nicht. Ich kenne so viele Afrikaner, die alles dafür tun würden, um einen deutschen Pass zu haben. Aber ihr wisst nicht zu schätzen, was ihr habt.

Ich habe hin und her überlegt, ob ich über dieses Gespräch bloggen soll, denn ich wollte NICHT den Eindruck erwecken, wir bräuchten in Deutschland auch Nannys, die für 50 Euro im Monat arbeiten, und die Frage der Vereinbarkeit wäre geritzt. Die Diskussion ist bei uns vor allem emotional und ideologisch aufgeladen, auch wenn wir viel über (Eltern-/Betreuungs-)Geld diskutieren. Dafür entschieden habe ich mich, weil ich seit einiger Zeit Berichte über die wirtschaftliche Entwicklung vieler Regionen Afrikas verfolge. Kürzlich schrieb der SPIEGEL in einer Afrika-Serie „Warum Afrika viel besser ist als sein Ruf“. Auch Isi erzählte, sie begegne bei uns oft stereotypen Afrikabildern, dabei wäre ihre Heimat modern und gut entwickelt, sie entspräche so gar nicht dem Bild von Buschhütten und hungernden Kindern. So wenig wie Oslo und Neapel einander gleichen, so wenig können wir Afrika durch eine einheitliche Brille sehen. Daher teile ich dieses kleine Streiflicht auf meine Zufallsbekanntschaft mit euch.

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Interview mit Autorin Michaela Schonhöft: Wie werden Kinder weltweit erzogen?

Autorin Michaela Schönhoft. Bild: Anke Jacob.

Autorin Michaela Schönhoft. Bild: Anke Jacob.

Auf verschlungenen Wegen lerne ich oft interessante Menschen mit verwandten Themen kennen. So wie Michaela Schonhöft. Die Soziologin lebt mit Mann und vier Kindern in Berlin. Ihr Buch „Kindheiten. Wie kleine Menschen in anderen Ländern groß werden“ erschien vor wenigen Wochen im Pattloch-Verlag. Aus unserem regen E-Mail-Austausch entstand ein kleines Interview zu diesem spannenden, sozusagen weltumfassenden Buchprojekt. Eine Rezension des Buches folgt.

Das Buch Kindheiten ist im September 2013 erschienen

Das Buch Kindheiten ist im September 2013 erschienen

1. Für Dein Buch hast Du rund um den Globus recherchiert. Wie lange hast Du daran gearbeitet und wie konntest Du die Arbeit und die Reisen mit Deiner eigenen Familie vereinbaren?

 Das Buch war ein Herzensprojekt. Drei Jahre habe ich daran gearbeitet. Die Idee dazu entstand auf einer mehrmonatigen Reise durch Thailand. Meine kleinste Tochter war damals noch ein Baby, die ältere 2einhalb Jahre alt. Wir hatten eine Auszeit vom Job genommen. Und so waren die ersten, wichtigen Recherchen sehr gut mit Familiendingen zu vereinbaren. Wir sind begeisternde Reisende. Die Arbeit zu dem Buch konnte ich also prima mit unserer Leidenschaft verbinden. Ich habe zudem viele Kontakte aus dem Ausland aktiviert, die ich geknüpft hatte, bevor die Kinder auf die Welt kamen. Ich habe eine Weile in den Niederlanden, in den USA und Südamerika gelebt, bin viel in Asien und Afrika gereist.

2.Was würdest Du aus dem gesammelten „Weltwissen der Kindererziehung“ gern übertragen in Dein eigenes Familienleben?

Vor allem Geduld! Ich habe mit sehr vielen Eltern in Ostasien gesprochen. Mich hat beeindruckt, wie entspannt viele von ihnen mit ihren kleinen Kindern umgehen, dass sie sehr viel durchgehen lassen, zwar „dranbleiben“, aber nicht ständig mit Konsequenz oder gar Strafen drohen. Man verlangt kleinen Kindern noch kein großes Verständnis ab, versucht ihnen stattdessen ein gutes Vorbild zu sein, sie immer wieder sanft auf sozial akzeptables Benehmen hinzuweisen. Es fällt oft schwer, die Perspektive von kleinen Kindern einzunehmen. Aber das bekannte Sprichwort „mit dem Kopf des anderen denken“ kann gerade bei den kleinen Trotzköpfen Wunder bewirken. In den letzten Jahren hat sich natürlich das Verständnis von psychologischen Entwicklungsstufen sehr verbessert. Trotzdem habe ich hierzulande oft das Gefühl, dass Eltern zu sehr von sich aus denken und sich sehr schwer tun, die Perspektive der Kinder einzunehmen. Das fällt wiederum zum Beispiel vor allem Eltern in Japan wesentlich leichter.

Für sehr nachahmenswert halte ich, wie selbstverständlich sich niederländische Familien Zeit für ihre Kinder nehmen, auch wenn dort die Zeiten schwieriger werden. „Feierabend ist Feierabend“, sagt sich dort ein Großteil der Arbeitnehmer, und das gilt auch für die Väter. Den Familien ist sehr wohl bewusst, wie wichtig Zeit für die Familie ist. Wir versuchen inzwischen ebenfalls mindestens einmal am Tag, meistens abends, zusammen zu essen. Ich lebe ja in einer Patchwork-Familie, mein Mann, ich, zwei Teenager, zwei Kleinkinder. Da entstehen schnell Konflikte, und gemeinsame Familienzeit ist unheimlich wichtig, um diese nicht einfach unter den Tisch zu kehren oder gar eskalieren zu lassen.

3. Was läuft in Deutschland gut, wo haben wir noch Nachholbedarf und könnten uns etwas aus anderen Ländern abschauen? Was sollten wir zum Wohl der Kinder ändern?

 

Deutschland gibt sehr viel Geld für Familienförderung aus. Das ist natürlich grundsätzlich zu begrüßen. Das Geld wird allerdings schlecht verteilt. Darauf weisen immer wieder neue Studien hin. Es sollte vermehrt in qualitativ wertvolle Betreuung und Förderung für lernschwache Kinder investiert werden. Es wird noch viel zu wenig auf Qualitätsstandards in Kindergärten, Krippen und Horte geachtet. Dabei gibt es einen solch großen Erfahrungsschatz aus dem Ausland. Viele Eltern in Deutschland haben zudem das Gefühl, Kinder sind in Deutschland nicht willkommen. Das ist natürlich nur eine Verallgemeinerung, beschreibt jedoch eine Tendenz. Kinder sollen sich möglichst nur an den für sie vorgesehen Orten aufhalten. Aus Sicherheitsgründen ist das natürlich oft angesagt. Aber Kinder sind inzwischen vielerorts einfach unerwünscht, ob in Restaurants oder in Saunen etc… Sie haben sich möglichst ruhig zu verhalten. In Italien dagegen stört sich kaum jemand an lärmenden Kindern, man erfreut sich an ihnen. Das gilt für viele andere Länder ebenso.

Gerade Mütter haben in Deutschland sehr hohe Ansprüche an sich. Sie wollen perfekte Mütter, perfekte Beruftstätige, perfekte Ehefrauen sein. Das geht oft weiter über die Belastungsgrenzen hinaus. Hierzulande haben Frauen ganz besonders den Anspruch alles selbst zu stemmen. Sie geben ungern Verantwortung ab, das wird leider auch häufig von ihnen erwartet. Das Bedürfnis Erziehung, Fürsorge für Kinder auf mehrere Schultern zu verteilen, könnte ausgeprägter sein. Es fehlen natürlich auch deutschlandweit noch die Strukturen dafür.

Vielen Dank, Michaela! Ein schönes Schlusswort erscheint mir das berühmte (und doch selten beherzigte Sprichwort) „Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind groß zu ziehen.“

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Urlaubseindrücke: Mit Kindern unterwegs in Finnland

Nachdem wir gerade zwei Wochen auf Familienurlaub in Finnland waren, will ich heute ein paar meiner Eindrücke mit euch teilen. Wer mein Buch „Zwischen Karriere und Krabbelgruppe“ gelesen hat, ist bereits im ersten Kapitel meiner finnischen Freundin Petra und ihrer Familie begegnet. Sie haben wir diesen Sommer wieder besucht und ihre großartige Gastfreundschaft genossen! Mutterschaftspakete, Kindertagesstätten von 7 bis 17 Uhr und im Bedarfsfall sogar 24 h am Tag – Finnland hat einiges zu bieten für beruftstätige Eltern und ihre Kinder. Im Urlaub musste ich allerdings feststellen, dass die Kinderfreundlichkeit im Alltag auch in Finnland ihre Grenzen kennt.

Überall zu finden: Lakritze liegen die Finnen, ob süß oder salzig!

Überall zu finden: Lakritze lieben die Finnen, ob süß oder salzig!

Im Restaurant gab es nicht immer Kindergerichte, und wenn doch, war dies am Preis nicht zu spüren. Für einen Kinderteller Nudeln mit Tomatensoße bezahlten wir in einem wirklich einfachen Lokal 11,90 Euro. Überhaupt, die Preise: Ein Stück Kuchen kostet 6 bis 8 Euro, ein Hefeteilchen 3 bis 4 Euro, eine Pizza Margarita circa 15 Euro. Obwohl es unser Budget gesprengt hat, waren wir ab und zu essen. In keinem der Lokale schenkte man den Kindern besondere Aufmerksamkeit*, es gab zum Beispiel nie Malstifte oder gar einen Lolli zum Nachtisch. Letzteres mag daran liegen, dass finnische Kinder im Allgemeinen nur samstags Süßigkeiten essen sollen. Auch habe ich es unterwegs so gut wie nie erlebt, dass die Kinder angelächelt wurden – das hängt sicher mit der meist sehr zurückhaltenden Art der Finnen zusammen. Apropos ausgehen und Restaurants: In Finnland bestellt man grundsätzlich am Tresen und bezahlt auch sofort. Man bekommt dafür ein Nummernschild, das man auf seinen Tisch stellt, bis die Bestellung eintrifft. Bis wir das Konzept kapiert hatten, saßen wir zwei Mal in einer Gartenwirtschaft und dachten „Wieso beachtet uns denn niemand?“. Dann ging uns ein Licht auf…

Lesen konnten wir ja nichts, aber auf Nachfrage waren die Menschen hilfsbereit und sprachen meist auch sehr gut Englisch. Ein bißchen finnisch haben wir unterwegs auch gelernt – das ist schon toll, wenn man zu Gast in einer finnischen Familie sein darf.

Mämmi, eine finnische Dessert-Spezialität: Ein süßer Brei aus Malz und Zucker, mit Vanillesoße ganz lecker

Mämmi, eine finnische Dessert-Spezialität: Ein süßer Brei aus Malz und Zucker, mit Vanillesoße ganz lecker

*Nachtrag: an unserem letzten Abend in Helsinki landeten wir in der Obhut äußerst lustiger und freundlicher Kellner, die auch mit den Kindern viele Späße machten und ihre angestaubten Deutschkenntnisse auspackten!

Im Mumin-Theater!

Im Mumin-Theater!

Freizeit

Es gibt gerade im Sommer jede Menge Attraktionen für Kinder, Freizeitparks wie das „Muminland“ in Naantali (überhaupt, die netten Mumins bevölkern das ganze Land). Allerdings haben die Parks ihren Preis – pro Person zahlten wir für einen Tag im Muminland 25 Euro, in einem Park für etwas größere Kinder zahlen alle über 120 cm Körpergröße sogar 37 Euro Eintritt. Und die Attraktionen im Park sind zum Großteil nicht inklusive, sondern kosten extra. Die Mumins haben wir dennoch absolut ins Herz geschlossen und lesen derzeit das Buch „Geschichten aus dem Mumintal“. Und in Lahti fanden wir dank unserer Freunde einen wunderbaren Park mit Ritterburg, Spielplätzen und Verkehrsübungsplatz inklusive Fahrzeugen für die Kleinen – Eintritt frei (dafür fahren gerade kinderreiche Familien wohl extra aus Helsinki die 100 km nach Lahti).

Schule

Lustig fanden die Finnen, dass wir Deutschen soviel Geld für einen Schulranzen ausgeben! In Finnland kauft man den Kindern einen Rucksack im unteren zweistelligen Euro-Bereich. Dementsprechend wenig Aufhebens machen die Finnen auch um den Schulranzen. Petras Sohn wird am 12. August eingeschult und als wir Ende Juli zu Besuch kamen, hatten sie noch keinen Ranzen für ihn. Ich war ganz beeindruckt ob ihrer Coolness dieses wichtigen Themas gegenüber 🙂 (in Deutschland werden die zukünftigen Erstklässler ja ungefähr ab Ostern gefragt: „Hast du schon einen Schulranzen?“). Die Einschulung selbst ist kein Fest in Finnland, die Kinder gehen am ersten Montag nach den Sommerferien einfach allein in die Schule.

Übrigens habe ich später in Helsinki dann doch einige Lego-Rucksäcke entdeckt, die optisch in Richtung Schulranzen gingen und für stolze 79 Euro zu haben waren. Für Scout-Kunden aus Deutschland natürlich immer noch ein Schnäppchen! Was die Kinderbetreuung für Schulkinder angeht, gibt es auch in Finnland wohl Engpässe. Petra erzählte mir, einige Kinder bekämen keinen Platz und wären – wenn die Eltern beide berufstätig sind – schon ab der ersten Klasse am Nachmittag allein zu Hause. Denn der Unterricht endet in den ersten Klassen häufig um 11 oder 12 Uhr.

Unsere Kinder haben die Zeit mit ihren finnischen Freunden sehr genossen

Unsere Kinder haben die Zeit mit ihren finnischen Freunden sehr genossen

 

Die Finnen sind ja ein sehr naturverbundenes Volk, daher möchte ich euch meine Vogelstimmen-Erlebnisse nicht vorenthalten. An ungemütlichen Orten wie riesigen Tiefgaragen (das Zentrum Helsinkis ist quasi unterhöhlt) oder Flughafentoiletten beschallen sie die Besucher mit sanftem Vogelgezwitscher aus finnischen Wäldern. Nette Idee, oder?

P.S. Sehr angenehmer Nebeneffekt der fremden finnischen Sprache: Am Strand riefen nur meine Kinder „Mama“, alle anderen schrien „Äiti“.

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Buchtipp: „52 wunderbare Wochenenden“ von Sabine Bohlmann

Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf, 1.7.2013

Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf, 1.7.2013

 

Die Erwartungen an das nächste Wochenende sind oft überzogen: Wir wollen tausend Dinge erleben, erledigen und dabei auch noch entspannen und, und – und schon ist wieder Sonntagabend. Heute stelle ich euch ein eben erschienenes Buch vor, mit dem das anders werden könnte. „In zwei Tagen um die Welt, Zirkuszeit, Bei Hofe, Im Weltall, Repariertage, Wir retten die Welt oder Das total unperfekte Wochenende“ lauten einige der 52 darin enthaltenen locker-leichten Gebrauchsanleitungen für gelungene Wochenenden.

Auf Sabine Bohlmanns neues Werk habe ich mich schon gefreut, obwohl ich Erziehungsratgeber ja meide (Ausnahmen sind hier gelistet). Ihre Bücher sind eben alles andere als das, erhobene Zeigefinger wird man auch in „52 wunderbare Wochenenden“ keine finden. Zwischen den Buchdeckeln steckt stattdessen ein kreatives Ideenfeuerwerk. Und darauf kann man sich schon freuen, stimmts?

Konkret geht es um Freizeittipps für Familien mit Kindern (ohne Kinder machen viele der Ideen bestimmt auch jede Menge Spaß), für die man nicht weit fahren und oft keinen Cent ausgeben muss. Kaum hatte ich das Buch in den Händen, habe ich eifrig quergelesen: Märchentage, oh ja, und warum nicht mal einen Tag Indianer lang spielen, Cowboy oder Zauberer? Beim Lesen kamen mir selbst ständig neue Einfälle, und darin liegt meiner Ansicht nach auch ein Geheimnis dieses Buches: Es bietet nicht nur Tausende von Ideen, die man sich wie aus einem Baukasten herausgreifen kann. Es regt darüber hinaus die eigene Kreativität an und macht Lust darauf, die Kinder und sich selbst zu verblüffen. Einfach irgendwo aufschlagen, inspirieren lassen, loslegen.

Fazit: Ein Buch, dass das Kind in uns zum Vorschein bringt – zum selber schmökern und verschenken ideal.

P.S. Wir haben das Buch gleich als Anregung für den ersten Märchentag unserer Familie genommen – dazu bald mehr im nächsten Blogbeitrag….

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Reisebericht: Ein wunderbarer Abend in Winterthur

Am Samstagabend war ich zu Gast im Künstlercafé „Augenblick“ in der Schweiz, meine erste Lesung außerhalb Deutschlands! Die Idee hatte meine indische Freundin, und sie hat diesen schönen Abend auch in Bildern festgehalten. (Wie ihr vielleicht erkennen könnt, war auch die „Lili-Baby“ Tasche erfolgreich im Einsatz.)

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Falls Ihr in der Nähe wohnt oder einen Besuch in Winterthur plant, kann ich dieses gemütliche „Kaffi“ in der Hohlandstrasse 1 wärmstens empfehlen: http://www.kaffee-augenblick.ch/index.php

Vor dem Eingang steht ein Brunnen, im Sommer kann man hier bestimmt schön draußen sitzen. Am Samstag waren die Temperaturen nicht so einladend (knapp über 0 Grad), dafür aber die Rosenbehälter, mit denen Silvia (die Cafébetreiberin und gute Seele des „Augenblicks“) den Treppenaufgang dekoriert hatte. Zur Lesung kamen einige ihrer „Stammgästinnen“ (ein herrliches Wort, das ich von ihr gelernt habe) aus Winterthur und auch Überraschungsgäste aus dem nahegelegenen Zürich.

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Mit der neuen Reisetasche direkt ins Fernsehen

Stellt euch vor, ihr kauft euch eine Tasche und das Fernsehen berichtet darüber? Diese witzige Geschichte ist mir passiert, dank Carmen Bleile. Sie wohnt in Reutlingen und hat sich im Herbst 2011 selbständig gemacht mit einem Atelier für Taschen – besonderen Taschen. Als sie mitbekam, dass ich einen kleinen Karton mit „allerliebsten Babykleidern“ meiner Söhne im Keller lagere, schlug sie mir vor, daraus eine Reisetasche für meine Familie zu machen. Die Geschichte gefiel auch dem SWR, der darüber einen Fernsehbeitrag für die Landesschau drehte.    

Das SWR-Fernsehteam dreht die Fertigstellung der „Lili-Baby“ im Atelier von Carmen Bleile, 26.2.2013

Das SWR-Fernsehteam dreht die Fertigstellung der „Lili-Baby“ in Carmens Atelier, 26.2.2013

Vor drei Wochen wurde die „Klamottenübergabe“ an Carmen gedreht, zwischendurch der Entstehungsprozess an der Nähmaschine und gestern war das Fernsehteam wieder bei mir zu Hause, als Carmen mir die fertige Tasche präsentiert hat. Begeistert haben mich neben der tollen Verarbeitung vor allem die vielen witzigen Details, Geheimfächer und Klettverschlüsse. Diese Tasche wird oft mit uns verreisen und ist ein sehr tragbares Erinnerungsstück.

Lili-Baby (23)web

Ich simuliere die erste Reise mit der Lili-Baby im Gepäck, 26.2.13.

Ich simuliere die erste Reise mit der Lili-Baby im Gepäck, 26.2.13.

Der Sendetermin ist Freitag,  1.3.2013 in der SWR Landesschau ab 18:45. Die Sendung ist im Anschluss online abrufbar, hier der Link: http://swrmediathek.de/player.htm?show=0d0e70b0-829e-11e2-8c22-0026b975f2e6 .

Carmen ziert das Plakat der Gründermesse Neckar-Alb.

Carmen ziert das Plakat der Gründermesse Neckar-Alb.

Die „Lili-Baby“ Reisetasche für uns entsteht.

Die „Lili-Baby“ Reisetasche. Der Tauf-Pullunder vorne drauf ist jetzt eine Außentasche.

Am kommenden Freitag (1.3.2013) stellen Carmen und ich übrigens unabhängig voneinander auf der ersten „Gründermesse Neckar-Alb“ aus. Dafür leihe ich ihr auch unsere Lili-Baby nochmal. „Danach geben wir sie nicht mehr her!“, sagen meine Söhne.

Carmens Label: taschen taolili

Hier noch der Werbeblock 😉 –  aber das müsst ihr einfach wissen! Aus liebgewonnenen textilen Erinnerungsstücken schneidert Carmen Bleile Taschen und Accessoires mit raffinierten Hingucker-Elementen.  „Der Phantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt: Der Rock wird zur Reisetasche, das Hochzeitskleid zum Urlaubsbegleiter. So glänzt das Erinnerungsstück wieder als „recycelter Begleiter“, sagt Carmen. Alle Produkte sind handgefertigt und „made in Germany“ (by Carmen natürlich). Nachhaltiger geht nicht. Wenn ihr auch so eine oder eine ganz andere Tasche haben wollt: Carmen freut sich über Anfragen (hand@taschen-taolili.de).

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Buchverlosung auf Septembermorgen.com

mum02 geht fremd….. mit „Septembermorgen“. Auf diesem schönen Blog seht ihr hier  http://www.septembermorgen.com/x-fragen-an-mum02-buchvorstellung-zwischen-karriere-und-krabbelgruppe-verlosung/ Bilder von mir und meinem Zuhause und lest meine Antworten zu Katjas Fragen, frei nach dem Motto »Wie machen das eigentlich die anderen (Mamas)?«. Wer bis zum 3.3.13 einen Kommentar dazu auf Septembermorgen hinterlässt, hat die Chance ein Exemplar von „Zwischen Karriere und Krabbelgruppe“ zu gewinnen. Viel Spaß dabei und habt noch ein schönes Winterwochenende!

 

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Wie vereinbart ihr Kinder und Karriere? Tipps von working mums weltweit.

1. Wähle die passende Kinderbetreuung!

Denn wenn du dein Kind in guten Händen weißt, kannst du dich entspannt deinem Job widmen. Also schau dich um, bevor du eine Entscheidung triffst. So wie meine Freundin Natalia aus Birmingham: „Ich besichtigte eine Einrichtung, in der die Wände verschimmelt waren. Ein anderer Kindergarten warb mit einem „Entdeckungsraum für die Sinne“ – das war eine düstere Ecke, in der Löffel aus Metall von der Decke hingen.“

2. Vergleiche dich nicht mit Anderen!

Es ist meist eher frustrierend als hilfreich. Wenn du es schon nicht lassen kannst, such dir „Vorbilder“, die ein in deinen Augen beängstigendes Pensum bewältigen. So wie die zweifache Mama und Dozentin Raquel in Spanien: „Mein Tag an der Universität dauert häufig von 9 bis 22 Uhr. (…) Dazu arbeite ich oft nachts und am Wochenende. Das ist nicht gerade erstrebenswert, ermöglicht es mir als Mutter aber, mein Privatleben überhaupt mit meiner Vollzeitstelle zu vereinbaren. Wobei sich mein Leben ehrlich gesagt bis heute ständig anfühlt wie ein Ausnahmezustand.“

3. Hol dir Unterstützung!

Auch wenn du es nicht wahrhaben willst: Auch dein Tag hat nur 24 Stunden. Daher musst du neben Familie und Job unweigerlich Abstriche machen. Bring die Hemden zum Bügeln, engagier eine Reinemachfrau oder mach es wie manche Niederländer: „Immer mehr Familien holen sich auch Unterstützung ins Haus, anstatt die Kinder zur Kinderbetreuung zu bringen und wieder abzuholen. Dieser Lebensstil kostet zwar mehr Geld, aber weniger Nerven,“ (Sanne, 38, 3 Töchter).

4. Sei kreativ im Umgang mit deiner Zeit!

Multitasking mag ein Mythos sein, für Mütter ist es ohne Frage eine Kernkompetenz. Gewisse Tätigkeiten lassen sich scheinbar gleichzeitig erledigen: „Oft sehe ich in Mumbai Frauen im Zug Gemüse schnippeln, denn wenn sie abends nach Hause kommen, muss schnell das Essen auf dem Tisch stehen“, berichtet Simi aus Indien. Andere Kombinationen sind eher stressig: „Ich weiß noch, wie ich mit Lena am Schreibtisch saß, stillend und tippend zugleich“, erinnert sich Nicola aus New York.

Neugierig geworden? All diese kleinen Episoden stammen aus meinem Taschenbuch „Zwischen Karriere und Krabbelgruppe“, erschienen am 1.12.2012 im Verlag Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin.

288 Seiten, 9,95 EUR (D)
ISBN 978-3-86265-168-9
http://www.schwarzkopf-schwarzkopf.de

P.S. Übrigens habe ich mir schon bei der Veröffentlichung eine ganze Reihe an „ernsthaften Tipps mit Augenzwinkern“ für berufstätige Mütter ausgedacht. Ein paar Online-Magazine haben diese aufgegriffen, nachzulesen beispielsweise hier:

http://www.spielsachen.de/magazin/artikel/uebersicht/zeige/wie-sie-den-spagat-als-working-mum-ueberleben-zehn-tipps-aus-aller-welt.html

Zwischen Krabbelgruppe und Karriere: 20 berufstätige Mütter aus aller Welt

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